Sonderausgaben

Du kannst auch private Kosten von der Steuer absetzen, und zwar als Sonderausgaben.

Was sind Sonderausgaben?

Sonderausgaben sind Kosten, die durch deine private Lebensführung entstehen. Sie stehen somit nicht im direkten Zusammenhang mit deinem Beruf, anders als die Werbungskosten. Beispiele für Sonderausgaben sind Versicherungen, Spenden, Mitgliedsbeiträge für Vereine oder Clubs oder auch die Kirchensteuer.

Welche Kosten fallen unter Sonderausgaben?

Versicherungen

Versicherung

Beiträge zur Kranken-, Pflege-, Unfall- und Haftpflichtversicherung zählen ebenso zu den Sonderausgaben wie Beiträge zur Rentenversicherung oder zur Lebensversicherung.

Kirchensteuer

Kirchensteuer

Wer kirchensteuerpflichtig ist, kann seine Beiträge in voller Höhe von der Steuer absetzen. Die gezahlte Kirchensteuer wird z.B. auf der Lohnsteuerbescheinigung ausgewiesen.

Spenden

Spenden

Spenden für anerkannte Hilfsorganisationen, Tierheime, Kindergärten, Schulen etc. können ebenso wie Mitgliedsbeiträge in Vereinen von der Steuer abgesetzt werden.

Sonderausgaben oder Werbungskosten

Sonderausgaben sind, genau wie Werbungskosten, steuermindernd. Sie werden mit deinen Einkünften verrechnet und führen somit dazu, dass du einen geringeren Steuerbetrag zahlen musst. Sonderausgaben können allerdings nur in dem Jahr ihres Entstehens von der Steuer abgesetzt werden. Im Gegensatz zu Werbungskosten lassen sie sich also nicht aufsparen und in das darauffolgende Jahr übertragen.

Sowohl Sonderausgaben als auch Werbungskosten können in der Steuererklärung angegeben werden und sich steuermindernd auswirken. Sonderausgaben sind nicht immer in voller Höhe von der Steuer absetzbar, sondern werden jeh nach Kostenpunkt anteiligt angerechnet.

Sonderausgaben, Werbungskosten. Gar nicht so einfach alles. Mit dem Tool muss man die Unterschiede nicht genau verstehen. Die verschiedenen Fragen stellen sicher, dass alles da hin kommt, wo es hin soll.
Ina P. (Berlin, 08. Februar 2017)
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